von A bis Z

Im Folgenden finden Sie in alphabetischer Ordnung Informationen, die Ihnen und Ihren Kindern die Orientierung an der Pestalozzi-Mittelschule erleichtert.

Betriebspraktikum

An der Pestalozzi-Mittelschule findet in der Regel in der 8. Jahrgangsstufe in der Zeit zwischen den Oster- und den Pfingstferien ein verpflichtendes zweiwöchiges Betriebspraktikum statt. Zusätzlich haben die Kinder noch einmal zu Beginn der 9.Jahrgangsstufe in einem einwöchigen Betriebspraktikum die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Durch die Klassenlehrer und die Berufseinstiegsbegleiter betreut, können sich die Kinder in der Arbeitswelt erproben und erste Kontakte zu Betrieben knüpfen um sich dort für einen möglichen späteren Ausbildungsplatz zu präsentieren.

Berufsorientierungsprogramm BOP

Das Berufsorientierungsprogramm wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und für unsere Schule von der GbF in Aschaffenburg durchgeführt. Es besteht aus einer Potenzialanalyse (sofern noch nicht anderweitig durchgeführt) und 2 Werkstattwochen, in denen die Kinder vier unterschiedliche Berufsfelder in den Werkstätten der Gesellschaft zur beruflichen Förderung Aschaffenburg mbH und/oder der Handwerkskammer für Unterfranken kennenlernen.

Bücher

Alle Schüler bekommen in den einzelnen Schulfächern die entsprechenden Bücher von der Schule gestellt. Bitte sorgen Sie dafür, dass die Bücher pfleglich behandelt und eingebunden werden. Bei Verlust oder Beschädigungen müssen die Eltern dafür aufkommen.

Elternabend

Zu Beginn eines Schuljahres findet ein Elternabend statt, bei dem die Klassenlehrer alle wichtigen Informationen präsentieren. Im weiteren Verlauf wählen die anwesenden Eltern die Klassenelternsprecher. Diese treffen sich im Anschluss um den Elternbeirat für das kommende Schuljahr zu bestimmen.

Elternsprechtag

Zweimal im Jahr finden an unserer Schule Elternsprechtage statt, bei denen Sie in kurzen Einzelgesprächen mit den Lehrkräften sich Informationen über Ihre Kinder einholen können. Einladung geht in schriftlicher Form über die Schulleitung an Ihre Kinder mit der Bitte um Bestätigung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden werden in der Regel Sprechzeitenvergeben. Bei Angelegenheiten und Probleme, die einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, besuchen Sie bitte unter Voranmeldung die Sprechstunde der entsprechenden Lehrkraft.

Handynutzung

In Art. 56 Abs. 5 des Gesetzes über Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) ist im Zusammenhang mit den Rechten und Pflichten der Schülerinnen und Schüler geregelt, dass sowohl im Schulgebäude als auch auf dem Schulgelände Mobiltelefone sowie sonstige digitale Speichermedien ausgeschaltet sein müssen, sofern sie nicht Unterrichtszwecken dienen. Auf der Grundlage des Art. 56 Abs. 5 haben Lehrkräfte nunmehr die rechtliche Möglichkeit, bei Zuwiderhandlung ein Handy oder sonstige digitale Speichermedien vorübergehend einzubehalten. Es muss dann von den Eltern abgeholt werden. In dringenden Fällen können Schüler, nach Rücksprache mit einem Lehrer, ihr Handy nutzen.

Hausaufgaben

Hausaufgaben sind für die Kinder, Lehrkräfte und Eltern ein wichtiges Kontrollinstrument zur Selbstkontrolle und um zu überprüfen, ob die Lerninhalte verstanden wurden und auf neue Sachverhalte transferiert werden können. Sie bieten den Kindern zusätzlich die Möglichkeit, aus eigenen Fehlern zu lernen. Jeder Schüler bekommt zu Schuljahresanfang ein eigenes Hausaufgabenheft gestellt. Das Hausaufgabenheft führen die Kinder eigenverantwortlich, alle Hausaufgaben und wichtige Informationen werden darin festgehalten. Die Aufgaben sollen von den Kindern alleine angefertigt werden und bieten nur dann den Lehrkräften die Möglichkeit der Einschätzung, was noch nicht verstanden wurde. Sollte Ihr Kind mit den Hausaufgaben zeitlich oder inhaltlich überfordert sein, können Sie dies durch einen Eintrag in das Heft mit Ihrer Unterschrift der Lehrkraft mitteilen.

Klassenelternsprecher

Die Klassenelternsprecher sind die Elternvertreter innerhalb einer Klasse. Die Wahl der Klassenelternsprecher findet am ersten Elternabend statt. Aus den Klassenelternsprechern setzt sich der Elternbeirat zusammen.

Klassenrat

Beginnend mit der 5. Jahrgangsstufe ist an vielen Klassen das Gremium des Klassenrates etabliert. In diesem demokratischen Forum debattieren, beraten und entscheiden die Schüler einer Klasse in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in der Klasse, über aktuelle Probleme und Konflikte und über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Der Klassenrat vertieft die Klassengemeinschaft, trainiert Kommunikations- und Sozialkompetenzen und erlaubt den Kindern selbst Demokratie zu gestalten.

Neuer Lehrplan

Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 wird in den Mittelschulen schrittweise ein neuer Lehrplan ab der  5. Klassen eingeführt. Das ISB beschreibt die Aufgaben dieses Lehrplans wie folgt:

"„LehrplanPLUS“ steht für ein umfangreiches Lehrplanprojekt, in dem zeitgleich und inhaltlich abgestimmt die Lehrpläne für alle allgemein bildenden Schulen sowie die Wirtschaftsschulen und die beruflichen Oberschulen überarbeitet werden. In der Online-Version werden in einem eigenen Serviceteil zusätzlich Materialien, Aufgaben, Medien und erläuternde Informationen angeboten.

Im Mittelpunkt des Konzeptes „LehrplanPLUS“ steht der Erwerb von überdauernden Kompetenzen durch die Schülerinnen und Schüler. Diese Kompetenzen gehen über den Erwerb von Wissen hinaus und haben stets auch eine Anwendungssituation im Blick. Über den Unterricht erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler also „Werkzeuge“, die sie zur Lösung lebensweltlicher Problemstellungen, zur aktiven Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und an kulturellen Angeboten sowie nicht zuletzt zum lebenslangen Lernen befähigen. Wissen allein ist noch keine Kompetenz. Ohne Wissen ist aber auch kein Kompetenzerwerb möglich. Deshalb verbindet der LehrplanPLUS den aktiven Erwerb von Wissen und Kompetenzen im Unterricht. Diese organische Verbindung wird u.a. dadurch deutlich, dass die bayerischen Lehrpläne auch in Zukunft explizit Inhalte ausweisen, an denen verschiedene Kompetenzen erworben werden können.

Durch die Orientierung am Erwerb von Kompetenzen werden im neuen bayerischen Lehrplan die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz explizit berücksichtigt."

Mit Einführung des neuen Lehrplans ergeben sich Namensänderungen einzelner Fächer:

+ aus AWT (Arbeit/Wirtschaft/Technik) wird WB (Wirtschaft und Beruf),
+ aus GSE (Geschichte/Sozialkunde/Geographie) wird GPG (Geschichte/Politik/Geographie),
+ aus PCB (Physik/Chemie/Biologie) wird NT (Natur und Technik),
+ aus WTG (Werken und textiles Gestalten) wird WG (Werken und Gestalten),
+ aus Soziales wird Ernährung und Soziales,
+ aus Wirtschaft wird Wirtschaft und Kommunikation.

Weiterhin gibt es neue Zeugnisformulare und jede Schule hat die Möglichkeit die Zwischenzeugnisse durch "Lernentwicklungsgespräche" zu ersetzen.

Pausenverkauf

In der Pestalozzi-Mittelschule findet täglich in der großen Pause von 9.30 - 9.50 Uhr ein Pausenverkauf statt. Verantwortlich ist die Bäckerei Stürmer.

Potentialanalyse

Als Schule möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern, Ihrem Kind, die Möglichkeit einer optimalen Berufsorientierung bieten. Deshalb möchten wir Ihrem Kind die Teilnahme an einer Potenzialanalyse im Rahmen der Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ ermöglichen. Diese hilft Jugendlichen dabei, sich ihrer Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Untersucht werden soziale, personale und methodische Kompetenzen, die im Alltags- und Berufsleben von Bedeutung sind. Dazu gehören z.B. Problemlösefähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen oder Team- und Kommunikationsfähigkeit. Die Potenzialanalyse wird durch die Gesellschaft zur beruflichen Förderung Aschaffenburg, einem Tochterunternehmen der Handwerkskammer für Unterfranken, durchgeführt und ist handlungs-orientiert angelegt: in praktischen Übungen bewältigen die Schülerinnen und Schüler Situationen aus dem Alltag und der Arbeitswelt. Sie werden dabei von geschulten Mitarbeiter/innen beobachtet. Die verschiedenen Übungen regen die Jugendlichen auch dazu an, sich mit ihren beruflichen Interessen und Neigungen zu beschäftigen. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden mit den Jugendlichen in Einzelgesprächen besprochen sowie schriftlich festgehalten. Sie dienen als Grundlage für eine individuelle Förderung der Jugendlichen im Anschluss. Die Potenzialanalyse ist keine Leistungsbeurteilung, bei der schulisches Wissen abgefragt wird. Vielmehr sollen die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Fähigkeiten und Potenziale in ihnen stecken und wie diese noch weiter ausgebaut werden können.

Schließfächer

Ab dem Schuljahr 2017/18 können Schließfächer angemietet werden. Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 werden Sie über einen Elternbrief über eine mögliche Anmietung eines Schließfaches informiert und bekommen im Bedarfsfall auch den offiziellen Anmeldebogen der Firma AstraDirect. Bitte kontaktieren Sie im Bedarfsfall oder bei Nachfragen die Schulleitung. Bei einer jährlichen Anmietung betragen die monatlichen Kosten 2,20 Euro.

Schul-T-Shirt und Schultaschen

Unsere Schule bietet T-Shirts und Taschen mit dem Schullogo an. Verantwortlich für den Verkauf ist Frau Debor

Spiel- Ballpause

An mehreren Tagen besteht für Schüler der 5. und 6. Klassen die große Pause auf dem Hartplatz für spielerische und sportliche Aktivitäten zu nutzen. Zu Beginn einer jeden Spielpause fahren die Pausencoaches die Tonne mit den Spielgeräten zum Hartplatz. Dort können die Kinder sich selbständig die Spielgeräte und Bälle ausleihen. Nach der Pause werden die ausgeliehenen Geräte wieder eigenverantwortlich in die Tonne abgelegt. Den Anweisungen der Pausencoaches während der Spielpausen ist Folge zu leisten.

Unfallversicherung

Alle Kinder sind über die Schule unfallversichert. Der Versicherungsschutz beinhaltet alle Unfälle auf dem Schulweg, Unfälle in der Schule und im Sportunterricht. Nach einem Schulunfall muss innerhalb von drei Tagen eine Unfallanzeige im Sekretariat ausgefüllt werden. Diese Versicherung ersetzt keine Haftpflichtversicherung und greift nicht bei Diebstählen.

Unterrichtszeit

Ab 7.45 Uhr sind die Türen der Schule für die Kinder geöffnet. Der Unterricht beginnt pünktlich um 8.00 Uhr. 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn befinden sich alle Schüler im Klassenzimmer und bereiten sich auf den Unterricht vor. Pausenzeiten sind von 9.30 - 9.50 Uhr und von 11.20 - 11.30 Uhr. Der Nachmittagsunterricht beginnt mit der 7. Stunde um 14.00 Uhr, sofern keine andere Regelung in Absprache mit den Lehrern getroffen wurde.

Wertsachen

Für Wertsachen (Geldbeträge, Handy, ...) kann keine Haftung übernommen werden.