Schulhund Hera

Hera
"Hera bei der Arbeit"

Schulhund Hera

Die positive Wirkung von Hunden auf Menschen wird bereits mit über 143 Schulhunden bundesweit genutzt. Auch an der Pestalozzi Mittelschule möchte ich diese positiven Effekte nutzen. Kinder und Jugendliche profitieren besonders von einem Schulhund, da sie durch den Umgang mit diesem sich selbst als kompetente und verantwortungsvolle Menschen wahrnehmen. Dies stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen und kann dazu beitragen, dass die mit dem Tier erlernten Verhaltensweisen auf soziale Situationen mit Menschen übertragen werden. Zudem wurde belegt, dass nicht nur das Streicheln eines Hundes, sondern bereits die bloße Präsenz eines Tieres stressreduzierende Wirkung hat. Hunde können also allein durch die Anwesenheit die Lernatmosphäre im Klassenzimmer positiv verändern.
Seit Beginn dieses Schuljahrs ist Hera an einigen Tagen die Woche zu Besuch in der Klasse 8b. Im Februar hat Hera den Wesenstest für Schulhunde absolviert und mit Bravour bestanden. Daher darf sie nun als vollwertiger Schulhund an der Pestalozzi Mittelschule eingesetzt werden.

Schulhund Hera Elternbrief

Unser Schulhund Hera
Seit Beginn des Schuljahres bringt Frau Stula ihre junge Hündin Hera mit. Sie ist ein bayerischer Gebirgsschweißhund und eigentlich für die Jagd gezüchtet. Da Hera aber eine sehr liebe und rücksichtsvolle Hündin ist, darf sie mit in die Schule. Das geht natürlich nicht einfach so! Zuerst mussten alle Eltern und Erziehungsberechtige der Klasse zustimmen, dass Hera in den Unterricht kommen darf. Da Hera zu Beginn des Schuljahres noch sehr klein war, ist sie nur hin- und wieder mitgekommen. Mittlerweile ist Hera schon an drei Tagen in der Woche dabei. Momentan ist Hera aber noch am Pult angebunden und die Pausen verbringt sie noch mit Frau Stula. Erst wenn Hera zehn Monate alt ist, kann sie einen Wesenstest machen. Sobald sie diesen bestanden hat, darf sie auch mal durch unser Klassenzimmer laufen und wir dürfen in der Pause mit ihr nach draußen.
Ich finde es super, dass Hera in unserer Klasse ist. Meine Mitschüler sind um einiges leiser, dadurch ist es angenehmer zu lernen. Hera ist ja noch ein sehr junger Hund, deshalb schläft sie die meiste Zeit vorne bei Frau Stula am Pult auf einem Kissen. Bevor Hera in die Klasse kam, gab es viele Streitigkeiten. Da Hera aber ja die meiste Zeit schläft, achten alle drauf, dass Unstimmigkeiten leise geklärt werden. Wenn ich schnell mit einer Aufgabe fertig bin, darf ich vor zu Hera und sie streicheln. Das ist total schön! Hera liebt es gestreichelt und gekrault zu werden. Aber sie schläft natürlich nicht immer. Morgens freut sie sich besonders, wenn wir alle nach einander ins Klassenzimmer kommen. Da spielt sie auch sehr gerne. Wir werfen Bälle, die sie uns freudig wiederbringt oder wir spielen mit einem Seil „Tauziehen“. Das macht Spaß! Als wir in der Adventszeit gewichtelt haben, durfte Hera das Geschenkpapier zerreißen - natürlich nachdem wir das Geschenk ausgepackt haben! Das war lustig. Sie ist uns allen ans Herz gewachsen und wir sind froh sie als Klassenhund zu haben. Das ist schon etwas Besonderes! Wichtig ist auch, dass wir alle gemeinsam aufpassen, dass sich Hera nicht verletzt und nichts frisst. Sollte sie nämlich krank sein, kann sie nicht zu uns in die Klasse kommen. Ich finde seit Hera da ist, ist der Zusammenhalt in der Klasse besser.
Laura, Klasse 8b